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Die Hoffnung stirbt nicht zuletzt

aber sie verändert sich!
Liebe Kinder und Familien unserer Kirchgemeinde!

Wir, Mandy Trompelt und Manfred Eulitz, haben uns Gedanken gemacht, wie wir etwas für Familien tun können. Zuerst hatten wir an einen Hoffnungsweg gedacht, aber das war aus verschiedenen Gründen zu kompliziert.
Nun sind diese „7 Stationen der Hoffnung“ entstanden.
Wir haben bewusst keine Reihenfolge der Stationen festgelegt. Ihr könnt durchblättern und dann anjeder beliebigen Stelle in das Thema einsteigen. Es gibt unterschiedliche Gestaltungsangebote für die  gesamte Familie, aber manches kann auch allein durchgeführt werden. Dieses Angebot ist für Kinder ab ca. 10 Jahre gedacht und kann und soll natürlich auch von Euch Erwachsenen benutzt werden.
Wir hoffen, Euer Interesse geweckt zu haben und wünschen Euch mit diesen Aktivitäten viel Freude, gutes Gelingen und gute Gespräche mit- und untereinander.
Wir freuen uns über Eure Reaktionen und Rückmeldungen an unsere E-Mail Adressen: mandy.trompelt@evlks.de oder meulitz@web.de
Eure / Ihre Mandy Trompelt und Manfred Eulitz

Hinweise: Auf der rechten Fensterseite seht ihr untereinander liegende schwarze Punkte. Wenn ihr den Mauszeiger darauf richtet erscheint der name einer Station. Bei Klick auf einen Punkt navigiert ihr so ganz leicht zu den einzelnen Stationen. Rot geschriebene Texte enthalten beim Anklicken in der Regel einen Aktionslink. In den Formularen sind alle Felder mit "*" Pflichtfelder. Mit dem Absenden eines Formulars erkennt Ihr unsere Datenschutzerklärung gemäß EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) uneingeschränkt an.
Station "Hoffnungsweg"
 
Unser Leben ist ein Weg, der entsteht, wenn du ihn gehst. Versuche nicht ihn im Voraus zu verstehen. Verstehen wirst du nur im Rückblick.
Wie wäre es, nehmt Fotoalben heraus und schaut sie euch gemeinsam an! Überlegt, wofür seid ihr dankbar, als Familie, aber auch jeder für
sich.
In der Bibel gibt es eine schöne Ostergeschichte. Zwei Jünger gingen von Jerusalem nach Emmaus. Sie redeten miteinander über das was sie in den letzten Tagen erlebt hatten. Da kam ein Fremder und ging mit den beiden. Er hörte still zu. Erst nach einer Weile fragte er: Worüber redet ihr eigentlich? Die beiden blieben traurig stehen. Kleopas antwortete: Weißt du nicht, was in Jerusalem geschehen ist? Der Fremde antwortete: Was denn? Da begannen die beiden ihr Herz auszuschütten. Sie redeten von Jesus und von dem, was sie mit ihm erlebt hatten.
Doch jetzt ist alles aus. Jesus ist tot. Damit hatten wir so gehofft, dass mit Jesus eine neue Zeit anbricht. Aber da bleibt nur das Grab. Aber nicht mal das. Das Grab ist leer. Einige Frauen erzählten von Engeln am Grab. Es war alles so hoffnungslos. Der Fremde hörte geduldig zu.
Dann sagte er: Versteht ihr das nicht? All das musste doch genauso geschehen. Männer Gottes, die Propheten haben das doch schon lange
angekündigt. Nun erklärte der Fremde den beiden die Bibel und wie sie den Weg Jesu beschrieb. Schon Mose hatte etwas von Jesus gewusst. Der Fremde kannte sich genau aus. Die beiden staunten und so wurde ihnen der Weg nach Emmaus nicht lang. Als sie fast dort waren, verabschiedete sich der Fremde. Doch die beiden Jünger baten: Bitte, bleib bei uns, denn es wird Abend, da wollen wir nicht allein sein.
Da ging der Fremde mit ihnen ins Haus. Er nahm das Brot und sprach ein Dankgebet. Da war den beiden Jüngern klar, dieser Fremde war niemand anders als Jesus. Es ist wahr er lebt. Er ist auferstanden. Sie waren so voller Freude. Doch Jesus war schon weitergezogen. „Brannte nicht unser Herz, als er mit uns redete, sagten die beiden Jünger zueinander und dann machten sie sich auf, zurück nach Jerusalem. Die anderen Jünger mussten es schnell erfahren: Jesus ist wahrhaftig auferstanden.“
Die Jünger erkannten Jesus nicht, obwohl er mit ihnen unterwegs war. Mir geht es auch oft so. Ich erkenne erst im Rückblick, hier ist Gott dagewesen, hier hat er mich beschützt, mir Mut gemacht.
Aufgabe:
Überlegt für euch, wo ist dir Gott schon mal begegnet? Wo hat er dich beschützt, dir Mut gemacht? Erzählt euch in der Familie davon!
Die Jünger erzählten auch den anderen von ihren Erfahrungen. Vielleicht traut ihr euch eine Geschichte davon zu schreiben und ins Internet zu stellen, um anderen Mut zu machen, so wie es die beiden Emmausjünger taten.
Verwendet dazu das folgende Formular
Hinweis: Tragt euren Namen und eine Emailadresse ein (Pflicht). Unter "Mitteilung könnt ihr eure Geschichte reinschreiben und mit den Sternchen könnt ihr die Geschichten anderer bewerten.
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Station "Ritter Georg"
Nacherzählt nach „Gottescourage“ von K. Reblin, W. Teichert

In einem See nahe der Stadt Silena, wohnte ein giftiger Drache. Er verpestete immer wieder die Stadt mit seinem Gifthauch.
Er ließ nur ab, wenn die Bürger ihm ein Schaf zum Fressen brachten. Doch dann gab es keine Schafe mehr in der Stadt. Es wurde beraten und beschlossen dem Drachen jeden Tag ein Kind zu bringen. Das Los sollte darüber entscheiden. Eines Tages fiel das Los auf die Tochter des Königs. Da war er sehr traurig und bot dem Volk seinen ganzen Reichtum und einen Teil seines Landes an. Das Volk wurde zornig und wütend. Dem König blieb nichts anderes übrig als seine Tochter zum See gehen zu lassen. Die Tochter kniete weinend vor dem Vater und bat um seinen Segen. Er gab ihr den und verabschiedete sie. Sie ging zum See und wartete weinend was geschehen würde. Da kam zufällig der Ritter Georg vorbeigeritten.
Die Königstochter erzählte ihm alles. Georg sagte zu ihr: „Königstochter ich werde dir im Namen von Christi helfen!“ In dem Moment kam der Drache aus dem See.
Raphael Sanzio (italienisch: Raffaello) (1483 - 1520)
Heiliger Georg und das Drachenöl auf Holz, 1504-1505
National Gallery of Art, Washington, DC, USA
Georg sprang auf sein Pferd und betete zu Gott. Er kämpfte mit seiner Lanze und verwundete den Drachen schwer. Da sagte Georg zur Königstochter: „Nimm deinen Gürtel und leg ihn um den Hals des Tieres, fürchte dich nicht!“ so zogen die drei in die Stadt. Als das Volk sie sah, flohen sie vor Angst in die Berge. Georg aber rief: „Habt keine Angst! Gott hat mich zu euch gesandt. Ich erlöse euch von dem Drachen. Das Volk kam wieder zurück und Georg tötete den Drachen. Der König wollte Georg mit seinen Schätzen belohnen. Er nahm es für sich nicht an, sondern verteilte diese unter die Armen der Stadt.

Aufgabe: Male ein Bild wie die Königstochter den Drachen in die Stadt führt. Schreibe in den Drachen deine Ängste. Schreibe dazu den folgenden Satz: „Lass deine Angst nie größer werden als einen Hund, den du an der Leine führen kannst!“ Hier kannst du ein Ausmalbild herunterladen/ausdrucken.
Station "Die drei Worte"
Aufgabe:
Löst dieses Rätsel. In der Mitteleiste ergeben sich drei Worte. Diese findet ihr in der Bibel unter in 1. Korinther 13.
Tragt die drei Lösungswörter in das Formular neben dem Rätsel ein und sendet es ab. Alle Einsender erhalten einen Preis.
Des Rätsels Lösung







Tip

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Kreuzworträtsel
Station Hoffnungskreuz aus Guatemala
Frage:
Wer fehlt auf dem Kreuz?
Dieselben Personen fehlen auch in der Ostergeschichte Matthäus 28. 1-10. (Klicke auf die Bibelstelle)
Lies die Geschichte!

In Guatemala gibt es eine Frau, die vor einigen Jahren weltweit bekannt wurde. Sie heißt Rigoberta Menchù. Mit was wurde sie ausgezeichnet?  Recherchiert ihre Geschichte im Internet.
Station „Theologie der Hoffnung“

1968 hat der Pfarrer Jürgen Moltmann eine Lehre von der Hoffnung (Theologie der Hoffnung) entworfen. Dazu gibt es ein großes Buch. Er ist heute 93 Jahre. Aus diesem Buch stammt der Satz:
Der Glaubende wird nicht in den hohen Mittag des Lebens gestellt, sondern in die Morgenröte des neuen Tages,
in der Nacht und Tag, Vergehendes und Kommendes miteinander ringen.
Aufgabe:
 
Male oder fotografiere ein Bild eines Sonnenaufgangs und schreibe den Satz von Pfarrer Moltmann dazu.
Dein fertiges Bild kannst du uns mit nachfolgendem Formular zukommen lassen. Aus allen Bildern entsteht hier dann eine Fotogalerie.
Hier kannst du Dein Gemälde oder Deine Fotografie hochladen.





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Station "Samen"

Frage
: Welche dieser Pflanzen wächst nicht aus einen Samen:
Weizen | Rübe | Kartoffel |Pilz |  Kiefer
 
Lies dazu Johannes 12,24 (klicke auf die Bibelstelle)
 
Nenne weitere Pflanzen, die aus einem Samen wachsen!
Station „Wie ist es im Himmel?"
Eine Geschichte aus Japan. Nacherzählt nach einer Erzählung von Pfarrer Kichie Minami, Tokio.



Ein Vater saß mit seinem Sohn am Mittagstich. Sie aßen mit ihren Stäbchen aus Schüsseln ihr Mittagessen. Plötzlich fragt der Sohn: „Vati, wie ist es im Himmel?“ Der Vater sagt nach einigem Überlegen: “Da muss ich nachsehen!“ So erhob er sich vom Tisch und ging weg. Nach einer Weile kam er zurück und berichtete: „Die Menschen waren dort auch gerade beim Essen. Sie hatten schöne Schüsseln mit reichlich Obst und Gemüse vor sich stehen. Alles war wunderbar zurechtgemacht. Sie hatte alle sehr lange Stäbe zum Essen, viel größer als unsere. Aber was war das? Auf der einen Seite saßen Menschen, die waren sehr dürr und mager. Sie sahen hässlich aus.  Sie hatten grimmig, verzerrte und böse Gesichter. Sie versuchten mit den langen Stäben zu essen. Das gelang fast nie. Vieles viel auf den Boden. Nur ganz weniges gelangte in den Mund. Ganz anders war es auf der anderen Seite. Die Menschen waren wohlgenährt. Sie hatten fröhliche Gesichter und lachten viel. Es schmeckte ihnen sehr gut, denn sie fütterten sich gegenseitig. Jeder gab dem anderen etwas zu Essen aus seiner Schüssel. Das war lustig anzusehen und alle wurden satt. So ist es im Himmel.“
Aufgabe:
Erstellt ein Essen aus verschiedenen Früchten und Gemüse. Gebt es in Schüsseln, so dass jeder eine vor sich hat. Nehmt eine Gabel und macht daran einen langen Stiel. Fasst sie so lang an. Versucht damit selbst zu essen. Dann versucht den anderen am Tisch Essen zu geben. Vielleicht solltet ihr einen „Latz“ umbinden. Ihr könnt dasselbe auch mit einem langen Löffel und Suppe machen - aber Vorsicht! - nicht zu heiß essen.

So, das war es!
Wir hoffen es hat Euch Spaß gemacht und seid wieder etwas klüger geworden.



Impressum
Idee und Ausarbeitung:
Gemeindepädagogin Mandy Trompelt & Gemeindepädagoge i.R. Manfred Eulitz
Internetfassung:
Tobias Mehner (Webmaster)

© 2020 Ev.-luth. Kirchgemeinde Flöha-Niederwiesa





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