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Der Engel sprach im Traum zu Josef:
Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist.  Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.               Matthäus 1, 20.21

Ich lag und schlief, da träumte mir ein wunderschöner Traum“, so beginnt ein altes Weihnachtsgedicht. Träumen ist etwas Schönes, wenn es keine Alpträume sind. Josef hatte einen wunderschönen Traum. Der Bote Gottes kündet von der Geburt dessen, der für die Menschen lebensnotwendig ist. Er kündet von der Rettung der Menschen. Gefangen in Ängsten, beladen mit Schuld wird uns Hilfe zugesagt. Die Kluft zwischen Gott und Mensch wird überbrückt. Gott selbst lässt sein Kommen ankündigen. Sein Advent, seine Ankunft in der Welt ist Hilfe für die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten.  Jesus ist der, der „sein Volk rettet von ihren Sünden“. Vergebung ist das Wort, das Geschehen, indem das Heil zusammengefasst ist, das von Gott kommt. Die Trennung zwischen Gott und Mensch ist aufgehoben. Hilfe ist uns geschenkt, denn ein Traum ist wahr geworden. Mit seinem Sohn schenkt Gott uns seine Liebe. In dieser Liebe dürfen  wir leben und wieder lieben: Gott und Mensch. Ist das Verhältnis zwischen Gott und Mensch in Ordnung, kommt auch das Verhältnis der Menschen untereinander zurecht. Ein Traum wird wahr: Christ, der Retter ist da! Und dies gilt umso mehr in dieser durch Corona und den damit verbundenen Ängsten geprägten Zeit. Auch da wird Advent, sagt sich uns Christus zu, ja ist er der Retter.

Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete und von dieser Gewissheit getragene Adventszeit.

In herzlicher Verbundenheit Ihr Superintendent Rainer Findeisen

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