Die Auferstehungskirche Flöha-Plaue - Gesamtkirchgemeinde Flöha-Niederwiesa

Aktualisiert am 05.09.2017
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Die Auferstehungskirche Flöha-Plaue

Flöha-Plaue
Die Kirche

Unsere Kirche wurde als Gottesackerkapelle zum hundertjährigen Bestehen der Firma der E.I. Clauß am Jubiläumstag 05.09.1909 geweiht und übergeben. Auf dem Dach befand sich ein Dachreiter in dem eine kleine und eine größere Glocke untergebracht waren. 1917 musste die kleinere Glocke abgeliefert werden. Über ihrem Verbleib ist nichts bekannt. Am 16. Januar 1980 brannte unsere Kirche bis auf die Umfassungsmauern nieder und dabei stürzte die größere Glocke ab und zersprang. Beim Wiederaufbau der Kirche konnte aus statischen Gründen ( nach damaliger DDR-Aussage) kein Dachreiter wieder angebracht werden.
Erst 2005 konnte ein Glockenstuhl gegenüber dem Haupteingang errichtet und eine neue Glocke aus Spenden angeschafft werden.
Durc h die im Jahre 1962 erfolgte Eingemeindung von Plaue in die Stadt Flöha
gab es nun zwei Kirchgemeinden in unserer Stadt. Das Landeskirchenamt forderte uns auf, der Kirche einen Namen zu geben. Im Kirchenvorstand wurde beschlossen, die neue Kirche „Auferstehungskirche Flöha -Plaue" zu geben.
Im Namen „Flöha – Plaue“ werden die ursprünglichen Gemeindegrenzen, entgegen den Auflagen der staatlichen Stellen, aufgeführt.
Nach dem Brand – siehe oben – dauerte der Wiederaufbau 10 Jahre, weil durch den realexistierenden Sozialismus nur jährlich 20.000 DDR -. Mark zur Verfügung standen.
Am Pfingstsonntag den 3.6.1990 erfolgte die Einweihung . Auf den ersten Sonntag wurde in Erinnerung der ersten Weihe das Kirchweihfest festgelegt, Seit dem 28.11. ein von der Kirchgemeinde Gornau gestiftetes Positiv (Kleinorgel) . Die vom Brand her defekten Fenster konnten 1997 erneuert werden.
Wir laden die Einwohner von Flöha und Plaue ganz herzlich zu unseren Veranstaltungen und Gottesdiensten in unser Kirchlein ein.

Das Gemeindehaus

1930 erfolgte die Anmietung der Räume durch die Kirchgemeinde im Ledigenheim der Firma Clauß im jetzigen Gebäude – heute Straße zur Baumwolle 17. 


Nun konnten an den Abenden kirchlichen Veranstaltungen angeboten werden. Tagsüber befand sich in den Räumen der Kindergarten der Firma Clauß..
Das Mietverhältnis bestand so lange, bis die Firma Clauß durch die Kommunisten verstaatlicht wurde. Deshalb wurde im Uhle-Park 3, in der Pfarrerwohnung, der Gemeindesaal eingerichtet.
Auf der Suche nach geeigneten Räumen kamen wir zu den Erdgeschoßräumen. des ehemaligen Ledigenwohnheimes – Zur Baumwolle 17. Diese Räume wurden am 4.1.1996 feierlich durch Sup. Hinke eingeweiht.

So ist die Kirchgemeinde mit ihren Gemeinderäumen nach 50 Jahren unfreiwilligem Exil wieder an die Stätte ihres früheren Wirkens zurückgekehrt und zu den Veranstaltungen kann nun wieder in die schönen Räume eingeladen werden.

Unser Waldfriedhof

Auf unserem Friedhof befinden sich etwa 218 Laub- und Nadelbäumen und dadurch hat sich die Bezeichnung „Waldfriedhof“ eingebürgert. Unser Friedhof wurde am 20. Nov. 1908 geweiht und gleich in Benutzung genommen. In den Jahren 2000 – 2001 wurden ein umfassendes Bauprogramm zur Erneuerung des Friedhofes, dem Umfeld der Kirche einschl. der Friedhofsmauer unter der Bezeichnung „Wegebau“ mit einem Kostenaufwand in Höhe von 216.000 DM durchgeführt. Der „Zahn der Zeit“ hatte seine Spuren hinterlassen. Die Wege sind seit Einrichtung des Friedhofes kaum modernisiert worden. Die aus Flußkieselsteinen geschaffenen Begrenzung sind in unserer Region einmalig und sollten unbedingt erhalten werden.
Insgesamt 1000 Meter Flußkieselrinne legten die Fachleute aus vorhandenem Material an. Zehntausende Steine wurden wieder formgerecht für die Wegbegrenzungen in Trockenbeton eingebaut. Die Zuwege zur Kirche wurden mit portugiesischem Granitpflaster ausgeführt.Der Kirchenvorplatz wurde auf 100 qm mit neuen Granitkrustenplatten gestaltet.

Die Modernisierung der Kanalisation und der Bau einer neuen Wasserzapfstelle im oberen Bereich des Friedhofes gehören auch dazu.
Die FP vom 5.2.15 schreibt: Wenn Besucher kommen, sagen sie oft „Wie schön ist es hier“. Für sie strömt der Friedhof Ruhe aus und hilft Trauer zu bewältigen.

In Friedhofsangelegenheiten wenden Sie sich bitte an unseren Friedhofsverwalter Herrn Wolfgang Schmiedel, Tel.03726 2890

[Hinweis: Die Fotos können durch Anklicken vergrößert in einer Showbox angezeigt werden.]
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